Samstag, 21. November 2015

Endlich einmal wieder blogPost!
In den letzten Wochen habe ich einfach unendlich viel gearbeitet.
Bei meiner Hauptarbeit als Ergotherapeutin in der Psychiatrie habe ich meine Arbeitszeit erhöht, und die Werkstatt komplett alleine übernommen. Das freut mich sehr .
Darüberhinaus hatte ich einige Workshopzusagen gegeben, und war viel mit der Vorbereitung und Durchführung dieser Arbeit beschäftigt.

Nun versuche ich der melancholischen Herbststimmung ein wenig auf die Spur zu kommen.
Ich bin in dieser Jahreszeit geboren, und fühle mich seltsam aufgehoben in dieser Zeit des Vergehenes und der "nach innen Gewandtheit". Ich bin gerne draußen, auch wenn es ungemütlich ist. Ich finde die Begegnung mit der Natur sehr direkt in diesen Tagen; Sonne, Wind, Regen alles ist so unmittelbar...

Beim Art Journaling konzentriere ich mich immer mehr auf den Prozess, als auf das Ergebnis, um auch hier ganz präsent zu sein, mit mir, meinem Erleben und Sein.

Heute gelesen:

Ende des Herbstes
Rainer Maria Rilke

Ich sehe seit einer Zeit,
wie alles sich verwandelt.
Etwas steht auf und handelt
und tötet und tut Leid.

Von Mal zu Mal sind all
die Gärten nicht dieselben;
von den gilbenden zu der gelben
langsamem Verfall;
wie war der Weg mir weit.

Jetzt bin ich bei den leeren
und schaue durch alle Alleen.
Fast bis zu den fernen Meeren
kann ich den ersten schweren
verwehrenden Himmel sehn.

Backrounds










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